Saisonkennzeichen: Für wen es sich lohnt
Aktualisiert am 06.11.2026
Ihr Motorrad oder Cabrio steht im Winter sowieso in der Garage? Mit einem Saisonkennzeichen zahlen Sie Kfz-Steuer und Versicherung nur für die Monate, in denen Sie wirklich fahren.
So funktioniert das Saisonkennzeichen
Sie legen einen festen Zeitraum von zwei bis elf Monaten fest, zum Beispiel März bis Oktober. Der Zeitraum steht rechts auf dem Kennzeichen und wiederholt sich jedes Jahr automatisch. Sie müssen das Fahrzeug also nicht jedes Jahr neu an- und abmelden.
Vorteile
- Kfz-Steuer nur für die Saison
- Versicherung meist günstiger, weil sie nur für die Saison gilt
- Kein jährliches An- und Abmelden
Für wen lohnt es sich?
Vor allem für Motorräder, Cabrios, Oldtimer und Wohnmobile, die nur einen Teil des Jahres gefahren werden.
Außerhalb der Saison beachten
- Sie dürfen mit dem Fahrzeug nicht fahren.
- Es darf nicht im öffentlichen Verkehrsraum abgestellt werden, also nicht auf der Straße oder einem öffentlichen Parkplatz, sondern z. B. in einer Garage oder auf einem privaten Stellplatz.
Saisonkennzeichen beantragen
Sie können ein Saisonkennzeichen bei der Anmeldung wählen oder ein zugelassenes Fahrzeug darauf umstellen. Dafür brauchen Sie die üblichen Unterlagen, unter anderem eine eVB-Nummer Ihrer Versicherung für den Saisonzeitraum.
Keine Lust auf Wartezeit bei der Zulassungsstelle? Wir übernehmen das für Sie.
Anmeldung beauftragenHäufige Fragen
Mindestens zwei und höchstens elf Monate, jeweils volle Monate.
Nein. Außerhalb der Saison muss es auf einem privaten Grundstück, z. B. in einer Garage, stehen.
Nein. Der Zeitraum gilt automatisch jedes Jahr, bis Sie etwas ändern.